Christoph Schmitz: Gewünscht hätten wir uns was anderes!

In einem Video erläutert Christoph Schmitz, wie es zu dem Abschluss für die Beschäftigten in den Sparkassen gekommen ist. Er gibt uns außerdem eine Einschätzung über das Verhandlungsergebnis. 

„Ja, wir mussten gewisse Zugeständnisse machen die aber unterm Strich die materiellen Auswirkungen einigermaßen begrenzen können. Wir haben eine Gegenleistung durch die zusätzlichen Urlaubstage. Sowohl die verpflichtenden als auch die Möglichkeit, freiwillige Urlaubstage noch darüber hinaus zu nehmen. Das ist unterm Strich ein Ergebnis, mit dem alle Beteiligten leben können. Gewünscht hätten wir uns etwas anderes.“ 

Christoph Schmitz ist im ver.di Bundesvorstand und außerdem u.a. Zuständig für den ver.di Fachbereich Finanzdienstleistungen. 

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    Lieber Christoph Schmitz, leben kann man unter dem Strich mit fast allem! Trotzdem kann man mit diesem Ergebnis nicht einmal halb zufrieden sein. Ein Kollege in meiner Sparkasse hat es heute so formuliert: „Ich bin die Kröte, die geschluckt werden musste.“ Faktisch haben sich die Sparkassenarbeitgeber mit allem durchgesetzt. Und ob mit allen (versteckten) Wirkungen dieses Einigungsergebnisses die 34% Absenkung in toto nicht doch erreicht sein werden, da bin ich mir nicht sicher. Die mit der Kompensation über Urlaub ist schön, nur mit 7%-Punkten der SSZ „viel zu teuer“. Und das Problem der betrieblichen Umsetzung ist jetzt wieder auf die Personalräte abgewälzt worden. Die sollen es nun mit einvernehmlichen Dienstvereinbarungen richten. Nein, das ist für die Sparkassenbeschätigten ein ganz schmales Brett, das uns die BTK da hingelegt hat.

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    Guten Tag, eine Frage bitte: Laufzeit Tarifvertrag 2 Jahre.
    ( SSZ wird reduziert je Urlaubstag um 7 %. – max 4 Tage )

    Was passiert nach Ablauf der 2 Jahre ?
    – zusätzl Urlaubstage entfallen und Reduzierung der SSZ entfällt
    – zusätzl Urlaubstage entfallen, SSZ bleibt reduziert
    – zuätzl Urlaubstage bleiben bestehen, SSZ bleibt ebenfalls reduziert
    Vielen Dank !!

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      Der letzte Spiegelstrich ist richtig! Wir bleiben auf dem Niveau von 2023. also 32 Tage Urlaub und dem abgesenkten Niveau beim garantierten Teil der SSZ von 74,77 %.

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    Den Kommentar von Herrn Berggrün finde ich deshalb sehr interessant, weil wir uns das auch schon gefragt haben.
    Für eine Klarstellung wären wir Ihnen dankbar.

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    Guten Tag die Fragen von Herrn Berggrün treibt auch die Kollegen bei uns hier in der Sparkasse um. Über eine Klarstellung freuen wir uns.

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    Sehr geehrter Herr Schmitz,
    hier meine Meinung zur Notwendigkeit einer Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft.
    Wäre niemand Mitglied in einer Gewerkschaft, würde während der Tarifverhandlungen nur eine Seite am Tisch sitzen, die darüber befinden könnte, ob man denn noch ein Knöchelchen für die Beschäftigten übrig hat oder nicht.
    Daher zahle ich (noch) meinen Beitrag.
    Dass der diesjährige Abschluss nun wahrlich nicht das gelbe vom Ei war – nun gut.
    Dass er vielleicht auch gewissen wirtschaftlichen Zwängen der Arbeitgeber geschuldet war – o.k..
    Dass Sie mir und meinen KollegInnen die Antwort auf die berechtigte Frage, wie es denn um die zusätzlichen Urlaubstage bestellt ist, verweigern, bezeichne ich als Frechheit.
    Die ehrliche Antwort, die das Verhandlungsergebnis in ein noch schlechteres Licht rücken wird, sollten Sie endlich geben.

    Sollte die Antwort, um die Sie sich nicht dauerhaft herumdrücken können, nicht binnen einer Woche eintrudeln, haben Sie ein Mitglied weniger.
    Ansonsten warte ich ab, ob Sie sich 2023 ein weiteres Mal über den Tisch ziehen lassen.
    Dann ist aber Schluss!

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    Mein letzter Kommentar wurde umgehend freigeschaltet.
    Diesmal scheint es sich anders zu verhalten.
    Haben Sie jetzt Angst vor mir?
    War er zu kritisch?

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      Hallo Herr Rech,

      nein, wir haben keine Angst vor Ihnen.
      Die Kommentare werde manuell frei geschaltet. Am Sontag Abend um 21.11 Uhr, konnte Ihr Kommentar nicht geprüft werden.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr ver.di Team.

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