Mahnwache vor Verhandlungen in Sparkasse SoestWerl

Die Sparkassen-Beschäftigten sind echt sauer. Diese Reaktionen spüren wir überall. Besonders bringt sie auf die Palme, dass die Sparkassen-Vorstände nicht nur die Anerkennung ihrer Leistung verweigern, sondern auch scheinbar glauben, dass sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Sparkassen gegen dreiste Pläne nicht wehren oder sich durch Druck und Lippenbekenntnisse von ihrem Streikrecht abhalten lassen. Dies führt aber zu bemerkenswerten Reaktionen. So nehmen Beschäftigte der Sparkasse SoestWerl (wie bei vielen anderen Häusern auch) erstmalig überhaupt aktiv an einer Tarifrunde teil. In Soest reichte es den Aktiven aber nicht, am Dienstag zu streiken und die Schließung von Geschäftsstellen hierdurch zu erreichen. Gestern Abend trafen sich wiederum mehr als 40 Personen zu einer Mahnwache, um  noch einmal ein Signal zu der heute in Potsdam startenden dritten Verhandlungsrunde zu senden. Herzliche Grüße nach Soest stellvertretend für diese Mut machenden Signale und an alle anderen, die sich in den letzten Tagen in unbekanntem Ausmaß solidarisch engagiert haben.

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