Streik in Dortmund: Wie viel verdienen Sparkassenvorstände?

Drei Highlights für die Kolleginnen und Kollegen der Sparkasse Dortmund an einem Streiktag.

Mit mehr als 350 Beschäftigten ging es gegen 8:00 Uhr los mit einer Auftaktkundgebung vor der Hauptstelle. In zahlreichen Abteilungen gab es Notbesetzungen und 14 von 21 Geschäftsstellen konnten ihre Türen am Donnerstag nicht öffnen. Die stellvertretende ver.di Bundesvorsitzende Christine Behle, die zusammen mit Frank Werneke die Verhandlungsspitze in dieser Tarifrunde bildet, berichtete vor der Hauptstelle exklusiv vom Sparkassen-Tisch und von der Schwarzmalerei der Sparkassen-Vorstände, die Einbußen der Beschäftigten sehen, für sich aber total ausschließen, auch nur auf einen Cent zu verzichten.

Die PR-Vorsitzende Sabine Bartz brachte anschließend ihre Empörung und Enttäuschung über das Verhalten der Arbeitgeber deutlich zum Ausdruck. Die Teilnehmenden wurden dann in einen der vielen Demonstrationszüge integriert, der sie zur Kundgebung auf dem Südwall in Dortmund brachte. Alles selbstverständlich immer unter strikter Einhaltung der Hygienebestimmungen mit Maske und Abstand. Dort wurden dann auf dem roten Teppich die Beschäftigten-Gruppen des öffentlichen Dienstes ausgezeichnet.

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse Dortmund, die mit ihrem Einsatz in 33 Wochen Pandemie für sensationelle Geschäftsergebnisse gesorgt haben, nahm exemplarisch Anja Wißuwa, stellvertretende PR-Vorsitzende, die Auszeichnung entgegen und dankte ihren und allen anderen Kolleginnen und Kollegen des öffentlichen Dienstes für die besonderen Leistungen!

Abschließend sprach dann erneut Christine Behle vor nahezu 3.000 Streikenden über den Verlauf der Tarifrunde, das Arbeitgeber-Verhalten ohne ein Angebot bis zum heutigen Tag und rief von der großen Bühne den Kolleginnen und Kollegen aus den Sparkassen zu: „ Wir werden auch diesmal wieder einen Angriff auf die SSZ durch den Einsatz ver.di-Mitglieder in den Sparkassen abwenden!“

Schreibe einen Kommentar