Streik in Bochum

1.500 Menschen gingen heute für die Forderungen der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Bochum auf die Straße. Bei der Auftaktkundgebung vor der Hauptstelle der Sparkasse Bochum war rot eine ebenso dominante Farbe wie im Demozug und bei der Kundgebung vor dem Bergbaumuseum. Gut 20%, also über 300 Kolleginnen und Kollegen nahmen teil und sorgten dafür, dass 13 Geschäftsstellen im Mittwoch zu blieben.

Der PR-Vorsitzende Frank Kenkmann wies bei seinen Ansprachen auf die Solidarität aller Beschäftigter im öffentlichen Dienst und die herausragenden Leistungen dieser Personen hin. Er freute sich über die wachsende Streikbeteiligung und versicherte, dass diese bei weiteren Angriffen weiter anstiege. Gerne wären auch die Beschäftigten aus der Herner Sparkasse mit vor Ort gewesen. Bei der extrem hohe Infektionszahl in Herne machte ein Aufruf zu Demozug und Kundgebung aber keinen Sinn. Verantwortungsvoller Umgang mit den Herausforderungen hat höchsten Stellenwert. So konnte ausschließlich eine Delegation aus der Herne Sparkasse herzlich begrüßt werden. Diese stand stellvertretend für alle Kolleginnen und Kollegen, die dem Aufruf folgten, von zuhause zu streiken, und damit dafür sorgten, das lediglich zwei von 12 Geschäftsstellen in Herne am Mittwoch geöffnet werden konnten!

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