Warnstreik vor Ort und „Home-Office-Streik“ in Stade

Das war heute ein Novum in Stade. Die Warnstreikenden aus mehreren Betrieben, auch der Sparkasse Stade-Altes Land, versammelten sich vor der Sparkasse. Behördlicherseits wurde die Kundgebung auf 75 Teilnehmende beschränkt, sodass etliche Kolleginnen und Kollegen aufgrund des Andrangs in den „Home-Office-Streik“ geschickt werden mussten. Denn allein aus der Sparkasse Stade-Altes Land wurde fast die Höchstteilnehmerzahl erfüllt.

Hauptredner war Udo Alpers von der Sparkasse Stade-Altes Land, der aktuell auch am sogenannten „Sparkassentisch“ für die Sparkassen-Beschäftigten mit verhandelt. Er beantwortete die Frage, ob Streiks derzeit überhaupt angebracht seien, mit einem eindeutigen „Ja“. Darüber hinaus prangerte er die Verhandlungsführenden der Arbeitgeberseite an, die es nicht leid werden, die Sparkassen schlecht zu reden, um dadurch Kürzungen bei den Beschäftigten in der Sparkassensonderzahlung durchzusetzen. Die streikenden Beschäftigten der Sparkassen aus ganz Deutschland setzen zurzeit klare Signale, dass eine Kürzung ihrer Gehälter mit ihnen nicht zu machen ist!

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