Über 300 Beschäftigte streiken in Bochum trotz Verkehrschaos!

Über 300 Beschäftigte aus der Sparkasse Bochum und der Herner Sparkasse ließen sich – trotz Verkehrschaos am Dienstagmorgen – nicht davon abbringen, ihren Protest bei einer Kundgebung in Bochum zum Ausdruck zu bringen.

Vor der Haustür des Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Bochum ,Jürgen Hohmann, machten die Kolleginnen und Kollegen mächtig Lärm gegen die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber und den erneuten Angriff auf die SSZ!

Jürgen Hohmann tauschte sich mit Beschäftigten und mit dem ver.di-Gewerkschaftssekretär Björn Wißuwa aus. Dabei betonte er, dass auf keinen Fall jemand nach dieser Tarifrunde weniger bekommen dürfte als vorher. Am Donnerstag sitzt Herr Hohmann in Berlin für die Sparkassen-Vorstände als Mitglied des VKA Gruppenausschusses Sparkassen am „Sparkassen-Tisch“ und kann die frischen Eindrücke dorthin mitnehmen.

Frank Kenkmann, Personalratsvorsitzender der Sparkasse Bochum, dankte den Beschäftigten für den besonderen Einsatz seit Pandemie-Ausbruch. Dieser sei so vorbildlich, dass man aktuell davon ausgehen könne, dass die Sparkasse in Bochum ihr gesetztes Jahresziel erreichen werde.

Jochen Thunig, Mitglied des ver.di-Landesbezirksfachgruppenvorstandes Sparkassen NRW aus der Herner Sparkasse, kritisierte insbesondere auch die Aussagen von Bundesinnenminister Horst Seehofer. Dieser hatte großspurig verkündet, ein 14. Gehalt bräuchte man nicht. Die Streikenden forderten dazu auf, beim nächsten Sparkassen-Tisch am Donnerstag den Horror-Plänen bei der SSZ eine Absage zu erteilen und gaben das auch Herrn Hohmann mit auf den Weg nach Berlin.

Schreibe einen Kommentar