Trotz „Versand“ von Beschäftigten: Warnstreik der Sparkasse Dortmund

Selbst der „Versand“ von Beschäftigten innerhalb des Geschäftsgebietes in andere Vertriebseinheiten konnte heute nicht verhindern, dass bei der Sparkasse Dortmund einige Beratungscenter und Geschäftsstellen geschlossen blieben.
Mehr als 325 Kolleginnen und Kollegen sind dort in den ganztägigen Warnstreik getreten, um ihrem Vorstand und allen anderen Sparkassen-Vorständen zu zeigen, dass es so auf keinen Fall weitergeht.
Sabine Bartz, PR-Vorsitzende und Mitglied der Bundestarifkommission verdeutlichte, was der Arbeitgeber so für die Beschäftigten plant. Nämlich eine lange Tarifvertragslaufzeit, in der es in den Augen der Arbeitgeber nichts geben soll und eine Neuregelung des sogenannten Arbeitsvorgangs. Dadurch sollen viele Stellen schlechter entlohnt werden können.
Die Streikenden nahmen sich für kommenden Montag vor, die Kolleginnen und Kollegen noch mal anzusprechen, die heute nicht dabei waren und somit den Sparkassen-Vorständen helfen, die SSZ anzugreifen. Montag geht es in NRW und anderen Bundesländern wieder weiter – immer unter strikter Beachtung der Hygieneschutzstandards!
Die Arbeitgeber wollten diese Tarifrunde in diesen Zeiten und die Sparkassen-Vorstände tragen nichts zu einer Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten bei! Sie tragen die komplette Verantwortung!

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