Jetzt aktiv werden und Fotopetition unterzeichnen!

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

die Arbeitgeber der Sparkassen stellen in der aktuellen Tarifrunde für den Öffentlichen Dienst unsere Sparkassen-Sonder-Zahlung (SSZ) in Frage!
Und das mit Unterstützung des Bundesinnenministers Horst Seehofer, der gesagt hat: „Ein 14. Monatsgehalt muss es nicht geben!“

Die Sparkassenarbeitgeber wollen uns einen wichtigen Teil unseres Jahreseinkommens wegnehmen, da die aktuellen Umstände für unsere Sparkassen anscheinend so schwer sind! Ob das der Realität entspricht,
darüber kann man sich trefflich streiten, bislang geht es unseren Sparkassen trotz Finanzmarktkrise, anhaltender Niedrigzinsphase und Pandemie immer noch gut bis sehr gut!

Zur Erinnerung:
Wir haben seit 2005 unsere SSZ, diese setzt sich mittlerweile aus einem Festanteil (88,77%) sowie einem am Unternehmenserfolg orientierten (50%) und einem individuell-leistungsorientierten Teil (64%) zusammen! Der Bundesinnenminister liegt deshalb falsch, wenn er meint, dass wir kein 14. Monatsgehalt brauchen, ein „klassisches“ 14. Monatsgehalt gibt es bei uns nicht.

Horst Seehofer irrt sich!

Horst Seehofer irrt sich!
Wir haben die SSZ verdient, weil unsere Arbeit und unsere Qualifikation das Wert ist. Die Streichung der SSZ – ganz oder in Teilen – würde unseren jetzigen Lebensstandard (Mieten, Kredite,Versicherungen, Auto [mit dem wir zur Arbeit fahren]), erheblich einschränken, es geht hier um immerhin 7,2 % des Jahresbruttoeinkommens, das muss auch Herrn Seehofer klar werden!

Die große Mehrzahl der Sparkassenvorstände erhalten neben ihrer nicht zu knappen Vergütung eine zusätzliche „Leistungszulage“. Wird deshalb die Zulage für die Sparkassenvorstände von den Vertreterinnen und
Vertretern der Beschäftigten in Frage gestellt? In der aktuellen Situation geht es um unsere Interessen, um unser Geld, um unsere SSZ!

WIR wollen gemeinsam mit Dir und deinen Kolleg*innen unsere Tarifregelung zur Sparkassen-Sonder-Zahlung sichern und erhalten!

JETZT SEID IHR DRAN!

Willst Du, dass mehr als 7% deines Jahresbruttogehaltes gestrichen wird?
Wenn nicht, werde ver.di-Mitglied (wenn du es nicht schon bist). Jedes neue ver.di-Mitglied stärkt unsere Verhandlungsposition.
Jetzt gilt es, aktiv zu werden.
Wenn nicht jetzt, wann dann?

Einige Sparkassen-Vorstände versuchen aktuell, die Beschäftigten zu beschwichtigen und so zu tun, als wäre die Bedrohung vom Wegfall der SSZ in ihrer Sparkasse nicht akut. Das ist unehrlich! Uns ist bisher nur ein Sparkassen-Vorstand bekannt, der sich gegen eine Verschlechterung der SSZ ausgesprochen hat. Wenn wir die Angriffe auf die SSZ nicht abwehren können, werden allen anderen Sparkassen die Kürzungen 1:1
umsetzen.
Gerne können sich weitere Vorstände bei uns melden und den Protest der ver.di-Mitglieder in Sparkassen unterstützen.

Was kannst Du tun:

  • beteilige Dich an unserer Fotopetition, um den Arbeitgebern zu zeigen, dass Du hinter den Forderungen stehst.
  • sprich mit Deinen Kolleginnen und Kollegen
  • beteilige Dich an Aktionen Deiner Sparkasse
  • beteilige Dich an Arbeitskampfmaßnahmen Deiner Sparkasse
  • werde ver.di Mitglied
  • werbe ver.di Mitglieder

Hier geht es zur Fotopetition:

Vielen Dank für Dein Interesse und fürs mitmachen!

Deine ver.di Bundesfachgruppe Sparkassen und Bundesbank

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