Sparkassenarbeitgeber beeindruckt: SSZ nicht gesichert!

Liebe Kolleginnnen, liebe Kollegen,

ihr habt in den letzten Tagen und Wochen deutlich gemacht, dass die insbesondere von den Herren Seehofer und Mädge als Verhandlungsspitze von Bund und VKA vorgetragenen Einschnitte in die SSZ mit euch nicht zu machen sind.
Offenbar hat man in Arbeitgeberkreisen in der aktuellen Situation nicht mit einer steigenden Mobilisierungsfähigkeit der Sparkassenbeschäftigten gerechnet. Und das war erst der Anfang.

Bei den ersten Gesprächen am „Sparkassentisch“ am 18.09.2020 in Potsdam zeichneten die Sparkassenvorstände ein düsteres Bild für die Geschäftsentwicklung der Sparkassen in den nächsten Jahren – obwohl der DSGV für das erste Halbjahr 2020 Rekordzahlen vermeldet.

Die Erwartungen der Arbeitgeber:
Eine möglichst lange Laufzeit bei einem „nicht vorhandenen Verteilungsspielraum.“
Wie wenig dabei wirklich rauskommen soll, haben sie nicht gesagt.
Somit ist die SSZ noch längst nicht gesichert, denn die Sparkassenarbeitgeber wollen ihre „Minimalvorstellungen“ im Gesamtergebnis der Tarifrunde berücksichtigt sehen.

„Jetzt heißt es: Rausgehen und weiter Flagge zeigen, damit die Vorstände verstehen, dass eure gute Arbeit auch in Zukunft gut bezahlt werden muss. Leistungsfähige Sparkassen brauchen motivierte Beschäftigte“,
sagt Christoph Schmitz, Verhandlungsmitglied und ver.di-Bundesvorstandsmitglied.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Avatar

    Vielen Dank an alle direkt Beteiligten bei den Gesprächen, allen Mobilisierten und Unterstützern. Respekt hierfür und viel Kraft, Geschick und Erfolg weiterhin. Grüße aus Neuruppin

  2. Avatar

    Ich danke gleichfalls allen Beteiligten, für ihren Einsatz, ihr Standing und danke herzlichst für euer Tun, das für uns alle Wirkung trägt.
    Bleibt stark und verteidigt die gute Arbeit von Sparkassen Mitarbeitern! Alles Gute 🍀👍 für die weiteren Gespräche wünsche ich.

Schreibe einen Kommentar