Aktion der Betriebsgruppe der KSK Ludwigsburg

Mit einer kleinen aber feinen Aktion in der Kreissparkasse Ludwigsburg machte die Betriebsgruppe auf den derzeitgen Stand bei den Tarifverhandlungen aufmerksam:

Das war der Text an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KSK Ludwigsburg:


„Die Arbeitgeber wollen einen sehr niedrigen und möglichst sehr langfristigen Tarifabschluss erzielen.
Das Arbeitgeber-Angebot:

  • Lohnerhöhung: Inflationsausgleich
  • Laufzeit: 2 ½ bis 4 Jahre

Die Arbeitgeber-Forderungen:
Das Angebot Inflationsausgleich gilt nicht für:
Krankenhäuser, Flughäfen, ÖPNV und Sparkassen. Aussage Arbeitgeber: „14 Gehälter muss es nicht geben!“

Liebe Kollegin, lieber Kollege,
und jährlich grüßt … ein neuer Grund! Diesmal sind es angeblich leere Kassen durch die Corona-Pandemie, die eine Tariferhöhung nicht zulassen würden. Laut den Arbeitgebern soll der letzte Tarifabschluss für die Sparkassen auch viel zu hoch ausgefallen sein. Doch mit Klatschen können wir nicht bezahlen!
Ver.di fordert u.a.: für Auszubildende:

  • + 4,8 % mind. 150 € mtl. + 100 € mtl.
  • Laufzeit: 12 Monate Verlängerung der Übernahmeregelungen

Die Tarifverhandlungen haben am 01.09.2020 begonnen. Weitere Verhandlungsrunden finden am 19./20. Sept. bzw. am 22./23. Okt. in Potsdam statt. Für Sparkassen soll extra verhandelt werden; 1. Termin nun am 18.09. geplant. Erscheinen die Arbeitgeber weder am 18.09. noch am 19./20.09. zu den Verhandlungsrunden mit einem ordentlichen Angebot, müssen WIR AKTIV werden!

Mach mit! Für ein gutes Ergebnis!“

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