Enttäuschung zum Auftakt der Tarifrunde

Foto: KAY HERSCHELMANN

In den letzten Tagen wurde deutlich, dass die Arbeitgeber Lohnzurückhaltung erwarten und unsere Forderungen als völlig abwegig und utopisch bewerten.
Während Milliarden von Euro für Stützungsprogramme zur Verfügung stehen, malen die Arbeitgeber nun ein düsteres Bild: Bis ins Jahr 2023 sehen sie keinen Verteilungsspielraum und fordern deshalb eine lange Laufzeit. Ein faires Lohnangebot ist nicht in Sicht.

Eine Angleichung der Arbeitszeit im Osten an die Arbeitszeit im Westen bewerteten die Arbeitgeber sehr zurückhaltend. Vereinbart wurde, dass über die besondere Situation im Gesundheitsbereich, für die Pflege und den öffentlichen Gesundheitsdienst gesondert Gespräche geführt werden sollen. Gesonderte Gespräche soll es zudem auch für die Sparkassen geben. Darauf haben die kommunalen Arbeitgeber großen Wert gelegt.
Innenminister Horst Seehofer erklärte sogar: ein 14. Monatsgehalt muss es nicht geben. Das ist ein direkte Angriff auf die Sparkassensonderzahlung

Was das alles bedeutet und wie es weiter geht, steht in unserem aktuellen Flugblatt

7 Kommentare Schreibe einen Kommentar

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    Eine bodenlose Frechheit, na bei seiner Vergütung muss er sich eh keine
    Gedanken um Andere mache.
    Das ist wieder typisch. Hauptsache er hat sein Päckchen im Trockenen, wo andere bleiben interessierte ihn noch nie.
    Als Innenminister eine Katastrophe.
    Wir sollten mit aller Macht dagegen angehen.

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    Das finde ich echt eine Frechheit. Herr Seehofer kann ja gerne auf einen Teil seines Einkommens verzichten. Er hat wohl nicht erkannt, dass es um Verbesserungen oder mindestens gleiche Ergebnisse geht aber nicht um Verschlechterung. Wer hat eigentlich die CSU gewählt? Die ist eh nur ein Anhängsel der CDU.

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    Können die Politiker leicht sagen, bei den ‚DIÄTEN‘ die sie bekommen.
    Dann müßte der Gehalt für uns aber anteilig zur SSZ angepaßt werden,
    sonst wäre es sehr ungerecht.

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    Es ist bemerkenswert, dass die Wirtschaft mit Billionen Euros gerettet wird, während keine 5 Milliarden Euro für die eigenen Beschäftigten ausgegeben werden können.
    Da sieht man den Stellenwert, den die öffentlichen Arbeitgeber ihren Beschäftigten beimessen.

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    Wen wundert es, er hat ja genug auf seinem Konto, was den kleinen Angestellten angeht darf der kein 14. Monatsgehalt bekommen, aber schön
    seine Steuern für sein Einkommen berappen!

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    Anderen gönnt man nicht mal den Dreck unter den Nägeln. Hauptsache die eigenen Taschen sind voll.
    Vielleicht will ja der Seehofer für uns klatschen…..hat in der Pflege auch geholfen…..und hat nichts gekostet.

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    Es ist schon sehr erschreckend, dass ein Innenminister so schlecht vorbereitet solche Statements raushaut. Ich denke Herr Seehofer hat keine Ahnung, weshalb es die SSZ überhaupt gibt, bzw. was der Anlass zur Einführung war.
    Traurig, dass so jemand Bundesinnenminister ist.

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